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Innovativer Schraubenspindler von VSE
Innovativer Schraubenspindler von VSE

Innovativer VSE-Schraubenspindler für die Hydraulik

Mit einer Schraubenspindel einen Volumenstrom zu messen, ist ein bekanntes Prinzip. Was die VSE Volumentechnik GmbH allerdings aus dieser Messtechnik entwickelt hat, ist in höchstem Maße innovativ. Vor einem Jahr wurde die neue Generation der Schraubenspindelzähler aus der Serie der Rotorsensoren (RS) vorgestellt. Und es scheint, als hätte der Markt nur darauf gewartet.

Betrachtet man die Vorteile, die die Messung des Volumenstroms nach dem Schraubenspindelprinzip der VSE-Serie RS bietet, wird deutlich warum. Der neue Rotorsensor verspricht

  • hohe und nahezu viskositätsunabhängige Genauigkeit
  • pulsationsfreie Messung
  • niedrigste Druckverluste
  • geringe Ansprechzeit durch innovatives Rotorprofil und reduzierte Massen
  • schonende Messung des Fluids
  • höchste Funktionalität durch intelligente Sensorik.

In der VSE-Entwicklungsabteilung wurden dazu völlig neue Rotorprofile geschaffen. Sie sorgen für eine widerstandsarme, hochgenaue Messung. Die um bis zu 45 Prozent reduzierte Masse führt zu einem wesentlich besseren Ansprechverhalten – ein großer Vorteil gegenüber den bisher am Markt verfügbaren Geräten.

Im Bereich der Lagerung hat VSE Material und Technik optimiert. Die kombinierte Radial-/Axial-Wälzlagerung liegt abgeschirmt hinter strömungsideal ausgeformten Lagerträgern. Abhängig von Baugröße und Einsatzzweck werden Spindellager oder Präzisionskugellager in Tandem-Anordnung eingesetzt. Für schlecht schmierende oder verschmutzte Flüssigkeiten wird auf keramische Werkstoffe zurückgegriffen. Die Geräte können in beiden Durchflussrichtungen mit gleicher Last betrieben werden. Die Auswahl an Rotoren- und Gehäusewerkstoffen reicht von Sphäroguss über Wälzlagerstahl bis zu verschiedene Edelstahl-Ausführungen.

Auch bei der Signalbildung setzt VSE auf eine Neuentwicklung. Aufbauend auf die patentierte VSI High Definition Sensorik wurde ein Sensormodul hergestellt, das die Funktionalität des RS Volumensensors deutlich steigert. Der Sensor selbst beinhaltet zwei GMR-Brücken (sin/cos) und ist mit einer Signalaufbereitungs- und Verstärkereinheit in einem Edelstahl-Cartridge-Gehäuse untergebracht. Er kann bei Bedarf problemlos ausgewechselt werden.

Die nachgeschaltete Elektronikeinheit verfügt über einen hochauflösenden sin/cos-Interpolator, der die Auflösung bei gleichen Impulslängen in Schritten bis zum Faktor 128 erhöhen kann. Bei der Weiterverarbeitung der Signale hilft unter anderem ein programmierbarer Signalfilter, der unerwünschte, negative Impulsfolgen verrechnen kann. Durchfluss und Temperatur-Überschreitungen werden erkannt und gespeichert. Für 1-kanalige Auswertungen steht ein separates Richtungssignal zur Verfügung.

Auch großvolumige Geräte lassen sich damit ohne Einbußen von Frequenz und Genauigkeit mit geringen Durchflussraten betreiben. Durchflussproportionale Ausgangsfrequenzen bis 100 kHz sind möglich. Mit weiteren programmierbaren Optionen lässt sich die Funktionalität noch steigern, beziehungsweise der Volumensensor an die jeweilige Mess-aufgabe anpassen – ohne viel Aufwand auf der Auswertungsseite.

Die Schraubenspindelzähler stehen in verschiedenen Baugrößen für Durchflussbereiche von 0,1 bis 3.000 l/min zur Verfügung. Die Geräte sind für Drücke bis 450 bar und Temperaturen zunächst von bis zu 120°C geeignet. Mit Hochdruck wird an weiteren Funktionen gearbeitet, die nachträglich durch Software-Upgrades, auch vor Ort, nachgerüstet werden können.